Über Matthias

Story &
Meilensteine

Am Ende dieser Seite steht meine Lebensphilosophie. Auf dem Weg dorthin möchte ich einen lebendigen Einblick ermöglichen, wie ich zu dieser fand. Spielt Musik in deinem Leben eine Rolle, wirst du einige Denkanstöße erhalten: Es bedeutet mir eine Menge, diese Zeilen mit dir zu teilen.
Kurzportrait

In aller Kürze:

Die Liebe zum Akkordeon zieht sich als roter Faden durch mein Leben.

In den letzten zwei Jahrzehnten habe ich diese Liebe auf vielfältige Weise in die Welt getragen. Als Solist auf Bühnen von Europa über Asien bis in die USA. Bei insgesamt 36 nationalen & internationalen Preisen und Auszeichnungen, als Lehrer und Juror sowie als Dozent unter anderem am Hohner-Konservatorium.

In über 100 Kompositionen und Bearbeitungen für Akkordeon gebe ich meine Musik und mein Wissen weiter und habe mit der Matzke-Methode® all diese Erfahrungen in einem weltweit einzigartigen Mentoring gebündelt.

Im Folgenden möchte ich dich an einigen autobiografischen Szenen und den wichtigsten Meilensteinen meines Wirkens teilhaben lassen.

- Offizieller Artist -

Wie aus einem Kindheitstraum vom "Beruf des Weltmeisters" ein wirklich traumhaftes Leben mit und für Musik wurde.

Autobiografische Szenen

Sommer 2002

Ich sitze mit meiner besten Freundin im Sandkasten unter dem Klettergerüst.

Träumerisch erzählt sie mir von ihrem Wunsch, Tierärztin zu werden. Mit meinen neun Jahren bin ich mir in diesem Moment sehr sicher, wir würden später einmal heiraten.

„Ich werde Akkordeonweltmeister!“, sprudelt mein „Berufswunsch“ aus mir hervor. Kurz zuvor hat mich mein Vater mit zu einem Christa-Behnke-Konzert genommen und ich habe in ihr mein großes Idol gefunden. Zu diesem Zeitpunkt ist unvorstellbar für mich, dass Akkordeonweltmeister gar kein Beruf ist.

Kurz zuvor...

Christa steht auf der Bühne und zieht ihr Publikum charmant in den Bann.

Irgendwo in einer der hinteren Reihen stehe ich und bin überwältigt am Staunen. Zu dieser Zeit beschäftigt mich nichts mehr, als die halbe Stunde täglich, die ich mit Videospielen verbringen darf, so ausgiebig wie möglich auszukosten. Seltsamerweise sind meine Gedanken während dem Christa Behnke Konzert aber woanders: Ich wünsche mir, wenn ich einmal groß bin, auch Akkordeonweltmeister zu sein.

So wie Christa Akkordeonweltmeister zu sein, heißt für mich, anderen Menschen Momente der Leichtigkeit und des Staunens zu bescheren und sie in eine Welt entführen, die mindestens so aufregend sein muss, wie die Fantasiewelt der Pokémon (ich war unglaublich großer Pokémon-Fan).

Zurück im Sandkasten

Wir befinden uns in der Zeit, in der man zum Weltspartag bei der Bank noch einen Michael Schumacher Füller bekommt und jeder Junge Formel-1-Weltmeister werden möchte. Akkordeonweltmeister? Darunter kann sich niemand etwas vorstellen. Meine Freundin springt auf und das Thema ist vom Tisch.

Dann bauen wir einen Vulkan aus Sand und brennendem Papier ehe wir fluchtartig den Spielplatz verlassen, weil wir uns plötzlich nicht mehr sicher sind, ob unsere Eltern für das kleine Feuer ins Gefängnis kommen könnten…

Oktober 2011

Ich sitze auf der Rückbank eines Taxis in Shanghai...

und halte dem Fahrer einen handgeschriebenen Zettel mit Schriftzeichen hin, weil er nur Chinesisch spricht. Knapp drei Stunden vor dem Preisträgerkonzert des Coupe Mondiales ist der Aufruf eingegangen. Es ist nicht ganz einfach zu fassen: Ich habe den ersten Preis in Virtuoser Unterhaltungsmusik erspielt.

Seit Jahren verfolge ich diese Wettbewerbe und bewundere die Leistung der Preisträger. Die Vorträge, die ich dieses Jahr selbst mitverfolgt habe, waren von herausragender Qualität.

Während den 20 Taximinuten durch Shanghais dicht gedrungenen Feierabendverkehr kommen auch Erinnerungen an damals im Sandkasten wieder hoch. Ob die Freundin sich überhaupt noch erinnern könnte? Die letzten Jahren habe ich wirklich außerordentlich viel dafür getan, mir meinen „Kindheitstraum“ zu verwirklichen. Ist es nicht so, dass die meisten Lebensträume je näher man ihnen kommt immer illusorischer wirken? 

Endlich am Ziel ?

In dieser Nacht werde ich vor laufenden TV Kameras mit dem „Accordion Worldchampionships“ Banner auf der Bühne auftreten und meinen Pokal überreicht bekommen.

Dann trage ich einen Titel, aber auf dem Weg zum Berufsmusiker bin ich damit gerade erst auf den Startblock getreten, denn nach der Preisverleihung in Shanghai soll mir einiges klarer werden.

Dieser Wettbewerb fühlt sich wie ein Meilenstein an. Ein Meilenstein allein ist noch nicht das Ziel, aber ein wichtiger Orientierungspunkt auf dem Weg dorthin. Und je mehr ich meinen Weg betrachte, desto sicherer werde ich mir, dass der Weg auch für mich das eigentliche Ziel ist: Dieser Erfolg ist eine klare Folge davon, dass ich meine Leidenschaft am Akkordeon entdeckt habe und spielerisch immer mehr dazulerne.

Ich bin überzeugt, dass der Weg Erlebnisse und Erkenntnisse für mich bereithält, die es wert sind, weitergegeben zu werden: 

An Zuhörer in Form von musikalische Erlebniswelten, an Schüler in Form von Inspiration, Tipps und Abkürzungen - und als Leuchtfeuer an alle, die wie ich damals im (sinnbildlichen) Sandkasten sitzen und sich auf die Reise machen möchten - jung und alt.

Winter 2021

Der Wendepunkt...

Nach weiteren ersten Preisen bei Internationalen Wettbewerben wie dem ROLAND V-ACCORDION FESTIVAL und dem COUPE MONDIALE folgte eine Phase, in der ich vieles hinterfragte. Talent verpflichtet, aber wozu? Wenn ich theoretisch fast jede Musik einstudieren kann, was will ich dann wirklich einstudieren? Was ist bedeutungsvoll genug, um nach all dem mit anderen geteilt zu werden?

Ich war zeitweise so sehr am Zerpflücken, dass ich es satt wurde, zu beeindrucken. Zuhörer meinen es gut mit Komplimenten, die Fingergeschwindigkeit und Notengedächtnis loben. Ich wusste die Zuwendung auch sehr zu schätzen. Aber letztendlich blieb das ist für mich Handwerk: Das was ich trainiert habe, um etwas größeres darüber zu transportieren.

Zum Glück folgte auf die Phase des Zerpflückens eine wundervolle Erkenntnis:

Was von Herzen kommt, ist es wert, ein anderes Herz zu erreichen.

Ein neuer Weg

Die wahre Kraft der Musik....

Musik birgt die Kraft, zum Nachdenken anzuregen. Sie kann uns in Gefühlswelten versetzen, die uns dem Alltag entreißen und die gleichzeitig Erlebnisse aus unserem Alltag aufarbeiten oder untermauern können. Es ist keine Selbstverständlichkeit, erwachsene Menschen auf eine Art zu beeindrucken und zum Staunen zu bringen wie unvoreingenommene Kinder.

Ich empfinde es als Segen, als Musiker den Anspruch abgelegt zu haben, die Welt retten zu müssen. Aber ich sehe es als meine Pflicht, Menschen zu sensibilisieren. Menschen zusammenzuführen. Menschen zum Nachdenken und zum Austausch anzuregen. Und die Musik als Vorbild zu sehen: Musik ist eine universelle Sprache – ganz so wie ein Lächeln. Musik kennt keine Grenzen: Sie kann unterschiedlichste Herkünfte miteinander verschmelzen, sie verbindet altes mit neuem und sie findet immer im JETZT statt. Ein Fehler im vorigen Takt kann vollkommen bedeutungslos werden, sobald ein folgender Ton wirklich berührt. Und die Angst vor einer schwierigen Passage, die sich anbahnt, lässt sich für Musizierende überwinden, wenn sie den Fluss der Musik strömen lassen und das Ego darin versinkt.

Ein neuer Schwerpunkt entsteht

Das ist Zuversicht und Kraft, die jedem Menschen für die Herausforderungen des Lebens zusteht. Dabei eröffnet Musik auch zwischen Zuhörer und Interpret eine magische Verbindung von unverwundbarer Heiterkeit und Präsenz.

Noch vor 10 Jahren hätte ich es mir nicht vorstellen können, so viel zu unterrichten, wie ich es heute tue. Inzwischen habe ich erfahren, was es bedeutet, diese musische Kraft in anderen zu stärken und sie als „Botschafter“ in die Welt zu entsenden. Als Dozent am Hohner-Konservatorium, als Ausbilder der Musikmentoren des Deutschen Harmonika-Verbands oder als Abgeordneter bei der „Confédération Mondiale de l’Accordéon“ für Deutschland.

Und als Schöpfer der Matzke-Methode sowie dem darauf aufbauenden Mentoring erfüllt mich diese Aufgabe von ganzem Herzen.

Meilensteine

Im Überblick

– Auszug –
Auszeichnungen
36 nationale & internationale Auszeichnungen
U.a. bei "Coupe Mondiale", "Internationales Roland V-Accordion Festival", Internationales Festival „Città di Castelfidardo“, Internationaler „Primus Ikaalinen“, Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", Bundeswettbewerb „Deutscher Akkordeonmusikpreis“, Landesmusiktag der Akkordeonjugend und "Kid of the Keys" der IFET.
Auszeichnungen
LEHRTÄTIGKEITEN
über 15 Jahre Dozent und Lehrer in Europa, USA und Asien
Workshops und Masterclasses mit Studenten, Entertainern und Hobbymusikern, zielgerichtetes Coaching, Studienvorbereitung und -begleitung sowie Ausbilder der Musikmentoren des Deutschen Harmonika-Verbands.
LEHRTÄTIGKEITEN
Förderpreise
5 Kulturförderpreise
Leonberger Musikpreis, Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Förderpreis des Hohner-Konservatoriums, Schubart Kulturpreis der Stadt Geislingen, Förderpreis der Franz-Liszt-Stiftung.
Förderpreise
Studioarbeit
5 CD-Einspielungen
"Furioso" (Solo), "Träume" (klassisches Akkordeon und Sopran mit Leonie Kratz), "HOT Favorites" (Solist mit dem Hohner-Akkordeonorchester 1927), "Wir schaffen das" (Kabarett mit Karla Karumms), "Small Shadows" (zu Gast bei Gabriel Zanetti)
Studioarbeit
12 Semester Expertise
3 Studienabschlüsse
Als Staatlich Anerkannter Musikpädagoge im Profil Jazz/Pop, in Keyboarding und Musikproduktion, Bachelor in Jazz Pädagogik
12 Semester Expertise
Leitbild
1 Mission:
Leitbild

Es wurde zu meinem Leitbild, die fantastischen Möglichkeiten des Akkordeons zu nutzen, um die Kraft der Musik mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen.

Aufbruch

Ein Blick in die Zukunft

Dieses Leitbild hat mich inspiriert, all meine Erfahrungen zusammen zu tragen um etwas gänzlich Neues zu schaffen.

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie sich diese Quelle der Kraft erschließen lässt?

Unter „Mentoring“ findest du einen kompakten Einstieg in dem Einführungsvideo zur Matzke-Methode, das ich für allen Musikinteressierten auf dieser Website zur Verfügung stelle.

Vielleicht sehen wir uns ja in einer kostenlosen Schnupperstunde und können gemeinsam Musik machen? Ich würde mich freuen!

Dein Matthias

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„Die beste Entscheidung der letzten Jahre“

Bei Jörg läuft das Erlernen von Musikstücken ab diesem Jahr anders.

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